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Donnerstag, 31. Oktober 2013

Das historische Gälisch der Highlands (1200-1700)

Ich hoffe, meine Leser verzeihen mir, wenn ich für die sich in Grenzen haltenden gälischen Textstellen schottisches Gälisch verwende. Deren Bedeutung ergibt sich aus dem Text selbst, wird also (hoffentlich) geschickt umschrieben.

Korrekterweise müsste ich Early Modern Irish verwenden, das in besagtem Zeitraum neben dem damals als Inglis bezeichneten Early Scots relevant für den Cameron-Roman) und später dem Early Middle Scots (relevant für den MacLeod-Zeitreiseroman) in Gebrauch war.

Es gibt kein zeitgenössisches Handbuch über das Early Modern Irish. Das heutige schottische Gälisch und das irische Gälisch stimmen zu etwa 75% im Wortschatz überein. 

Iren verstehen normalerweise das schottische Gälisch, auch wenn es sich für sie fremdländisch anhört. Das schottische Gälisch stammt ursprünglich vom Archaischen Gälisch, also dem Archaischen Irisch (date 400-600). Seit etwa 1700 gibt es das schottische Gälisch, das das Early Modern Irish in Schottland ablöste.

Einen Teil der gälischen Namen in "Die Braut des Highlanders" (Eòghainn, Mac an Tòisich & Co.) habe ich nach dem Feedback meiner geplagten Testleser anglisiert. Meine engagierten Testleser lieben gälische Namen und hören sie sich auch von Muttersprachlern an, aber wenn man diese liest, so bleibt man einfach daran hängen und kann sie sich auch schlecht merken, was zu Verwechslungen führen kann.

Ich habe jedoch darauf geachtet, trotzdem möglichst schottische Namen zu verwenden. Mich persönlich stören immer die eindeutig englischen oder gar noch von ganz anderen Ländern stammenden Namen in den Highlander-Liebesromanen.

Leseempfehlungen in besagtem Genre: Monica McCarty und Amanda Scott.


ENGLISH VERSION:

I hope my readers will forgive me that I will use Scottish Gaelic in the few Gaelic sentences in one of my next novels with the title"Die Braut des Highlanders".
Correctly I would have to use Early Modern Irish, which has been also the language of the Highlands during the respective time period beside of the as Inglis named Early Scots (relevant for the Cameron-Novel) and the Early Middle Scots (relevant for the MacLeod-Novel).

There is no contemporary handbook about the Early Middle Irish. 


The Irish people usually understand the Scottish Gaelic although it should sound foreign to them. The Scottish Gaelic derives from the Archaic Gaelic, also known as Archaic Irish.

I have changed a part ot the Gaelic names used in "Die Braut des Highlanders" to anglicised names, because of the Feedback of my poor test readers. My dedicated test readers love Gaelic names and listen to them pronounced by native speakers. But if you read them(as a non-native speaker of Gaelic), you will stumble upon them and mixing them up is probable.

Despite of that I used Scottish names as I dislike the use of obviously English names or names of other origins in Highlander-Romances.

Recommended readings in the subgenre: Monica McCarty and Amanda Scott.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Samhain - das keltische Neujahr / The Celtic New Year

Samhain – das keltische Neujahr (The English version you'll find below)

Wieder einmal stellt sich für mich heraus, dass man sich nicht allein auf Wikipedia verlassen sollte.
Dort stand noch Anfang Oktober 2013, dass Samhain nicht das ursprüngliche keltische Neujahr war, sondern nur von den Neopaganisten so gedeutet wurde. Glücklicherweise wurde das am 11. Oktober 2013 korrigiert.
Man muss also immer kreuz-prüfen. Darunter verstehe ich, dass zwei andere, zuverlässige Quellen dasselbe aussagen müssen. Auf Internetquellen würde ich mich hier nur verlassen, wenn der Verfasser als zuverlässig bekannt ist oder eine zuverlässige Quelle benennt. Ansonsten wird hier gerne voneinander abgeschrieben, oft ohne die Aussagen vorher durch andere Quellen zu überprüfen.

Samhain IST das keltische Neujahr, wie historische Bücher belegen. (Anne Ross „Everyday Life of the Pagan Celts", J.A: MacCulloch „The Religion of the Ancient Celts", page 168)

Der Begriff Samhain stammt aus dem Gälischen und wird “Sa-Inn” ausgesprochen. Das „mh“ und das „a“ sind also stumm. (Quelle: Roderick Mackinnon - TY Gaelic)

Das neue Jahr beginnt mit dem Sonnenuntergang am 31. Oktober, da die Kelten einen „Tag“ immer mit der Nacht anfingen. Es war eigentlich ein Fest der Toten, an dem die Grenze zwischen den Welten verschwamm. Allerheiligen wurde später von den Christen künstlich draufgesetzt, wie es bei vielen der alten Feste der Fall war.

An Weihnachten verehren die Leute eigentlich Odin, wie ihr nachlesen könnt, wenn ihr den untenstehenden Links folgt.
Das isländische Manuskript über die Einflüsse von Odin auf den heutigen Santa Claus / Nikolaus aus dem 18. Jahrhundert trägt die Nummer NKS 1867 4 der Königlichen Dänischen Bibliothek.



THE CELTIC NEW YEAR

Once again I saw, that one should not rely on Wikipedia solely. At the beginning of October 11th there in the German Wiki stood that Samhain as a Celtic New Year was established by the neopaganists. On Oct. 11th that was corrected.

It is crucial to cross-examine. That means that two reliable sources should give the same information. I would not rely on internet sources unless the author is known as reliable or mentions a reliable source. Often one copies from another without examining the information with the help of other sources.

Samhain IS the Celtic New Year, as historical books show. (Anne Ross “Everyday Life of the Pagan Celts”, J.A. MacCulloch “The Religion of the Ancient Celts”).

The word Samhain derives from the Gaelic and is pronounced “Sa-Inn” with the “I” pronounced like in “bit”. The “mh” and the “a” are not to be spoken. (Source: Roderick Mackinnon: TY Gaelic)

The Celtic New Year begins at the sunset of the 31rst of October, as the celts began the “day” always with the night. Is has been a festival of the dead, on which the boundaries of the worlds blurred. All Saints’s Day has been set on the old pagan festival, as it was done with many of the old festivals.

On Christmas the people worship Odin as you can read, when you follow the links below.
The Islandic manuscript about the influences of Odin on nowadays Santa Claus ot the 18th centurs has the number NKS 1867 4 of the Royal Danish Bilbiothek.