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Mittwoch, 4. Dezember 2013

Die neuen Projekte

In den letzten Tagen sind Ideen für meinen nächsten Highlander-Roman gereift. Bereits 2012 habe ich ja "Die Braut des Highlanders" geschrieben über Marjorie MacIntosh und Ewen Cameron, doch konnte ich das krankheitsbedingt und auch aufgrund ungünstiger äußerer Umstände nicht so schnell beenden. Längere, komplexere Geschichten sind mir in 2012 und 2013 sehr schwer gefallen. Erst in den letzten beiden Monaten geht es mir wieder wirklich gut. Es war nicht einfach, herauszufinden, wo die Ursache lag, da das Thema sich als komplex gezeigt hatte.
Dieser Roman befindet sich derzeit bei meinen Testlesern.

2013 kam "Highlander Forever" hinzu, was ebenfalls noch unveröffentlich ist. Hierbei handelt es sich um einen Zeitreiseroman um die MacLeods von Ardvreck Castle.
Hier finden Sie einen Nachbau aus Lego von Ardvreck Castle, wie es früher mal ausgesehen hat. Der Nachbau ist historisch korrekt und absolut gelungen. Meine Gratulation für den Erbauer!
Diesen Roman überarbeite ich derzeit.

Desweiteren wird es eine Novelle geben über einen schottischen Zigeuner. Den Begriff bitte nicht negativ belegt zu betrachten, aber wenn ich "Gawken" schreiben würde, könnten sich viele nichts darunter vorstellen oder müssten erst googeln, da diese hierzulande kaum bekannt sind. Auch hier geht es um eine Zeitreise.
Diese Novelle habe ich bereits mehrmals überarbeitet.

Eine weitere Novelle ist geplant, doch geht es dabei wieder um die Highlander.

In den letzten Tagen sind mir einige Ideen gekommen für den nächsten Roman. Ich habe einiges über einen Clan der nördlichen Highlands gelesen. Dieser ist relativ unbekannt außerhalb Schottlands und eher klein. Er hat heutzutage kein Oberhaupt. Da er von vielen deutlich größeren Feinden umringt war, gleicht es einem Wunder, dass er noch existiert. Entsprechend kriegerisch war er. Seine Ursprünge liegen bei den Wikingern. Näheres folgt. Jedenfalls dürfte dieser Roman origineller sein als seine beiden Vorgänger, da ich geistig jetzt wieder auf der Höhe bin. Das bedeutet nicht, dass es schlechte Romane wären.

Samstag, 23. November 2013

Similar words in Gaelic and German

Deutsch und Schottisch-Gälisch haben kaum Gemeinsamkeiten, doch habe ich ein paar Wörter entdeckt, die sich ähneln. Mit "Gälisch" (moderne Form) ist immer die schottische Variante gemeint. Irisches Gälisch läuft unter der Bezeichnung "irisch".

German and Scottish Gaelic don't have many things in common, but I found some similar words. Therefore I find this very interesting. With Gaelic in the modern form is always meant the Scottish variant. Irish Gaelic is called "Irish".

thu (English: you, German: du)
sibh (English: you, German: Sie)
Sibh (Sie) is more formal than "thu" or "du".
You use "thu" or "du" only if it is a good friend or acquaintance. All other people you will adress with "sibh" or "Sie". Generally the use of "sibh" and "Sie" is very much alike in Gaelic and in German. "Sie" is always written in large letters when formally adressing someone. It is a singular and plural form at once, but only used for the formal adressing of someone.
"Du" is written large in letters only.
The personal pronoun"sie" (written with a small first letter) is only used for plural, but not when adressing someone formally. (You are still thinking Gaelic is difficult to learn? Learn German and you will know the true meaning of pain.)
"Thu" is pronounced like "hoo" (German pronounciation: hu) and "sibh" like shiff.
"Du" ist pronounced like "dubh" ("black" in Gaelic) or "doo" in English. "Sie" is pronounced like "see" in English.
In Gaelic there is as much as I know no similar sound because the slender vowel "i" is changing the sound of "s" to "sh". To get a similar sound in Gaelic you would use the combination "saì" with a silent "a", the "ì" being long as "ie" in German. The "e" in German "ie" is silent, it just indicates a long "i".

The Gaelic letters a, e, i, o, u and ch are pronounced like in German.

ciste (chest, box, German: Kiste)
It is pronounced in German like "kiss te" (like the "te" in ten) spoken as one word.
The Gaelic word is pronounced a bit like kesh-che, the last e being a sound similar like the "e" in absent.

brot (broth, German: Brot)
The meaning and the pronounciation are identical in Gaelic and in German. In German nouns are always written with a large first letter.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Das historische Gälisch der Highlands (1200-1700)

Ich hoffe, meine Leser verzeihen mir, wenn ich für die sich in Grenzen haltenden gälischen Textstellen schottisches Gälisch verwende. Deren Bedeutung ergibt sich aus dem Text selbst, wird also (hoffentlich) geschickt umschrieben.

Korrekterweise müsste ich Early Modern Irish verwenden, das in besagtem Zeitraum neben dem damals als Inglis bezeichneten Early Scots relevant für den Cameron-Roman) und später dem Early Middle Scots (relevant für den MacLeod-Zeitreiseroman) in Gebrauch war.

Es gibt kein zeitgenössisches Handbuch über das Early Modern Irish. Das heutige schottische Gälisch und das irische Gälisch stimmen zu etwa 75% im Wortschatz überein. 

Iren verstehen normalerweise das schottische Gälisch, auch wenn es sich für sie fremdländisch anhört. Das schottische Gälisch stammt ursprünglich vom Archaischen Gälisch, also dem Archaischen Irisch (date 400-600). Seit etwa 1700 gibt es das schottische Gälisch, das das Early Modern Irish in Schottland ablöste.

Einen Teil der gälischen Namen in "Die Braut des Highlanders" (Eòghainn, Mac an Tòisich & Co.) habe ich nach dem Feedback meiner geplagten Testleser anglisiert. Meine engagierten Testleser lieben gälische Namen und hören sie sich auch von Muttersprachlern an, aber wenn man diese liest, so bleibt man einfach daran hängen und kann sie sich auch schlecht merken, was zu Verwechslungen führen kann.

Ich habe jedoch darauf geachtet, trotzdem möglichst schottische Namen zu verwenden. Mich persönlich stören immer die eindeutig englischen oder gar noch von ganz anderen Ländern stammenden Namen in den Highlander-Liebesromanen.

Leseempfehlungen in besagtem Genre: Monica McCarty und Amanda Scott.


ENGLISH VERSION:

I hope my readers will forgive me that I will use Scottish Gaelic in the few Gaelic sentences in one of my next novels with the title"Die Braut des Highlanders".
Correctly I would have to use Early Modern Irish, which has been also the language of the Highlands during the respective time period beside of the as Inglis named Early Scots (relevant for the Cameron-Novel) and the Early Middle Scots (relevant for the MacLeod-Novel).

There is no contemporary handbook about the Early Middle Irish. 


The Irish people usually understand the Scottish Gaelic although it should sound foreign to them. The Scottish Gaelic derives from the Archaic Gaelic, also known as Archaic Irish.

I have changed a part ot the Gaelic names used in "Die Braut des Highlanders" to anglicised names, because of the Feedback of my poor test readers. My dedicated test readers love Gaelic names and listen to them pronounced by native speakers. But if you read them(as a non-native speaker of Gaelic), you will stumble upon them and mixing them up is probable.

Despite of that I used Scottish names as I dislike the use of obviously English names or names of other origins in Highlander-Romances.

Recommended readings in the subgenre: Monica McCarty and Amanda Scott.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Samhain - das keltische Neujahr / The Celtic New Year

Samhain – das keltische Neujahr (The English version you'll find below)

Wieder einmal stellt sich für mich heraus, dass man sich nicht allein auf Wikipedia verlassen sollte.
Dort stand noch Anfang Oktober 2013, dass Samhain nicht das ursprüngliche keltische Neujahr war, sondern nur von den Neopaganisten so gedeutet wurde. Glücklicherweise wurde das am 11. Oktober 2013 korrigiert.
Man muss also immer kreuz-prüfen. Darunter verstehe ich, dass zwei andere, zuverlässige Quellen dasselbe aussagen müssen. Auf Internetquellen würde ich mich hier nur verlassen, wenn der Verfasser als zuverlässig bekannt ist oder eine zuverlässige Quelle benennt. Ansonsten wird hier gerne voneinander abgeschrieben, oft ohne die Aussagen vorher durch andere Quellen zu überprüfen.

Samhain IST das keltische Neujahr, wie historische Bücher belegen. (Anne Ross „Everyday Life of the Pagan Celts", J.A: MacCulloch „The Religion of the Ancient Celts", page 168)

Der Begriff Samhain stammt aus dem Gälischen und wird “Sa-Inn” ausgesprochen. Das „mh“ und das „a“ sind also stumm. (Quelle: Roderick Mackinnon - TY Gaelic)

Das neue Jahr beginnt mit dem Sonnenuntergang am 31. Oktober, da die Kelten einen „Tag“ immer mit der Nacht anfingen. Es war eigentlich ein Fest der Toten, an dem die Grenze zwischen den Welten verschwamm. Allerheiligen wurde später von den Christen künstlich draufgesetzt, wie es bei vielen der alten Feste der Fall war.

An Weihnachten verehren die Leute eigentlich Odin, wie ihr nachlesen könnt, wenn ihr den untenstehenden Links folgt.
Das isländische Manuskript über die Einflüsse von Odin auf den heutigen Santa Claus / Nikolaus aus dem 18. Jahrhundert trägt die Nummer NKS 1867 4 der Königlichen Dänischen Bibliothek.



THE CELTIC NEW YEAR

Once again I saw, that one should not rely on Wikipedia solely. At the beginning of October 11th there in the German Wiki stood that Samhain as a Celtic New Year was established by the neopaganists. On Oct. 11th that was corrected.

It is crucial to cross-examine. That means that two reliable sources should give the same information. I would not rely on internet sources unless the author is known as reliable or mentions a reliable source. Often one copies from another without examining the information with the help of other sources.

Samhain IS the Celtic New Year, as historical books show. (Anne Ross “Everyday Life of the Pagan Celts”, J.A. MacCulloch “The Religion of the Ancient Celts”).

The word Samhain derives from the Gaelic and is pronounced “Sa-Inn” with the “I” pronounced like in “bit”. The “mh” and the “a” are not to be spoken. (Source: Roderick Mackinnon: TY Gaelic)

The Celtic New Year begins at the sunset of the 31rst of October, as the celts began the “day” always with the night. Is has been a festival of the dead, on which the boundaries of the worlds blurred. All Saints’s Day has been set on the old pagan festival, as it was done with many of the old festivals.

On Christmas the people worship Odin as you can read, when you follow the links below.
The Islandic manuscript about the influences of Odin on nowadays Santa Claus ot the 18th centurs has the number NKS 1867 4 of the Royal Danish Bilbiothek.




Sonntag, 29. September 2013

Common Scots Terms in Highlander Romance

Reading this subgenre you will stumble occasionally over several terms like sassenach, lass, lad and Laird.

Sassenach stems from the Scottisch Gaelic "Sassunnach", the Irish Gaelic word is "Sasanach", derived from Late Latin "saxonēs", with the meaning "Saxons". It is usually used for an English person or a Lowland Scot. 
As far as I know it is mostly used by Sue-Ellen Wellfonder. I didn't find this term in Warrack's Dictionary, so I think it may not be politically correct.
In Germany we now have a surge of censorship changing the old classics through eliminating such politically incorrect terms. "Negro" is not allowed to be used anymore, because it was said in an devaluing manner although the word itself just means "black". It think the changes has to be made in the minds of the people not in the classics.

Lad und Lass are used more frequently. In some books you will read them quite often, mostly not used for servants of any kind, but for the heroine and sometimes the hero and some other men. Monica McCarty doesn't use them ... 

Lad has the following meanings:
1. kindly term of address to a man
2. a bachelor
3. a male sweetheart
4. a young manservant
5. a term of commendation or the reverse

Lass has the following meanings:
1. a girl
2. young woman
3. a female sweetheart
4. a maidservant
6. a woman
7. a term of address

And worse: Lassie, also read in the subgenre.
1. a young Lass, a girl
2. a term of endearment

(Alexander Warrack: The Scots Dialect Dictionary; Scots to English only)

I don't know about you, but I'm always remembered on this rough collie character "Lassie" from the TV series. Every time I read the heroine being addressed by this term I have this picture of a dog in my mind. Uagh. My neighbor has been calling every collie he ever had "Lassie".

Laddie has the following meanings (you guess it):
1. a boy
2. a term of affection for a boy or youth
3. a male sweetheart

Still I can't imagine that the rough Highlanders of the past were throwing such terms of endearment on each other so frequently in public. I think they would have killed each other if someone called them Iaddie.

A Laird ("Lord") is a high ranking person owning a large amount of land. He is not necessarily a clan leader, so I wonder why most writers use this term soleley instead of Chieftain, although the latter is meant. My, do they all have to be hulky men in chief positions? The authoress Monica McCarty is a positive exception with regard to both.
Depending on the time period or the origin of the speaking person she or he will have used the Gaelic term Tighearn I haven't read in any romances aside from my own. Seems that I'm a history buff when it comes to research.

Lady and Leddy seems to be have been used simultanously at past times. Though I never read "Leddy" in any Romance novel. It means lady, of course, and is the estate title given to a female landowner or wife of a landowner.

While prying around in this dictionary I came across the "lammermoor lion". Meant is a sheep. I'm still giggling. :-) Maybe I should use this instead of all the Lassies and Lads.

Samstag, 28. September 2013

Cover-Vorschau: Des Highlanders Braut


This is a cover preview for the novel about Eoghàinn Camshron (Ewen Cameron).
I chose an unusual Cover, as it fits better with the content than a half naked pair.
Despite of the richness of historical details it is in first line a Romance novel. The love scenes are kept within a limit.

Für den Roman über Eoghàinn Camshron (Ewen Cameron) existiert bereits das Cover.

Bewusst habe ich mich für ein unübliches Cover entschieden, da es eher dem Inhalt entspricht als ein halbnacktes Liebespaar.

Trotz des historischen Detailreichtums handelt es sich in erster Linie um einen Liebesroman. Die Liebesszenen halten sich allerdings in Grenzen.





Copyright: Anyka

Donnerstag, 26. September 2013

Zeitreise-Liebesgeschichten

Früher hatte ich nicht unbedingt vor, etwas über Zeitreisen zu schreiben. Das hatte vorwiegend nachstehende Gründe:

This is post about the problems I have with time-travel Romanes.

- Wie erkläre ich die Zeitreise selbst? 
Das, liebe Leser, ist kaum logisch möglich, ohne sich in irgendwelche psysikalische Gegebenheiten zu verlieren, die zu jener Zeit nicht vorhanden waren. Daher greife man einfach auf Magie & Co. zurück und wähle eine Methode, die hoffentlich nicht allzu lächerlich klingt. Meine Leute aus der Vergangenheit haben keine anderen Möglichkeiten. Ich weiß, dass ich mit einer besseren Erklärung kommen müsste, wenn ich Science Fiction schreiben würde.
Trotzdem hat Diana Gabaldon im Romance-Bereich für mich die bisher beste Erklärung für die Zeitreise geliefert. Es fehlte nur der Grund, warum sie in der Zeit gereist ist.
Ein Gespräch mit meinem Mann über den einzig wirklich logischen Grund für eine Zeitreise hat mich schließlich zum faszinierenden Thema des Zeitparadoxons gebracht, das ich im MacLeod-Roman eingearbeitet habe. (Clan Mhic Leòid. Ich muss die Gälische Version dieses Namens überprüfen.)

How do I explain the time-travel?
Through magic while hoping it doesn't sound too ridiculous. My people of the past won't have any other possibilities. I know, if I would write Science Fiction I should come up with a better explanation.
Nevertheless Diana Gabaldon has given the best explanation regarding the time-travel in the Romance-Genre . It just lacks the reason why she time-travelled.
A talk with my husband about the only logical reason for a time-travel brought me to the fascinating theme of the time paradox, which I included in my MacLeod-Novel. (Clann Mhic Leòid, I will have to verify the Gaelic version of this name.)
http://science.howstuffworks.com/science-vs-myth/everyday-myths/time-travel.htm

- Wie vermeide ich, dass sich durch Handlungen in der Vergangenheit die Zukunft verändert?
Durch gewisse kosmische Gesetze, denen sich die Zeitreisenden zu unterwerfen haben.

How do I prevent changes in the future through actions in the past? 
The time-travellers will have to submit to cosmic laws.

- Mein Zeitreisender aus dem 17. Jahrhundert würde an den heutigen mutierten Keimen sterben. Oder umgekehrt: Die Keime würden mit meiner Heldin in die Vergangenheit reisen und die Menschheit auslöschen oder zumindest große Teile davon.
Tja, ignorieren wir das mal, genauso wie die Polygamie im Schottland des fünfzehnten Jahrhunderts und früher, oder dass die Highlander jener Zeit kleiner oder bestenfalls gleich groß waren wie unsere Heroine der Jetzt-Zeit ... Sie können nicht die großen, breiten Männer gewesen sein, wie sie in vielen Liebesromanen beschrieben werden.

My time-traveller from the 17th century would die due to today's mutated germs. Or vice versa: The germs would travel with the heroine into the past and annihilate humanity or at least large parts of it. So let us ignore it, as likewise as the polygamy of the Scots in the fifteenth century and earlier, and that the Highlanders should have been smaller or of even height as our heroine of our time period. There is no way that they have been these tall, bulky men without shirts as described in many Romances.

Kurzum, es ist ein Zeitreiseroman (Highlander) in Progress und eine Novelle über einen  Angehörigen des wandernden Volkes, der teilweise in Schottland lebte. Desweiteren arbeite ich an einem Historischen Liebesroman.
Ja, richtig, das Historische muss hier groß geschrieben werden, da ich an meine Liebesromane und -novellen denselben Anspruch stelle, was den Hintergrund betrifft, wie es eine Autorin historischer Romane täte. Natürlich ist der Plot auf das Liebesroman-Genre passend ausgearbeitet.
Im Regency-Bereich ist man da ja oft, aber nicht immer, weiter als mit den Highlander-Liebesromanen. Warum sollte man sich also nicht der Herausforderung stellen?

Wie bereits auf meinem anderen Blog angekündigt, werde ich mich jetzt verstärkt diesem Pseudonym widmen. Lange genug ist Sharon zu kurz gekommen. Das soll sich nun ändern. Ich bin hoch motiviert, ganz aufgeregt, inspiriert und voller Vorfreude.



Samstag, 21. September 2013

Amazon verkauft nur Lese-Lizenzen, aber keine E-Books?

Im Netz kursieren einige Gerüchte, dass Amazon im Gegensatz zu anderen Buchhändlern keine E-Books verkaufen würde, sondern nur Lese-Lizenzen. Das steht so auf der Amazon-Website.

There are rumors circulating, that Amazon would sell reading-licences only instead of "true ebooks" as the other retailers would do. They read it in Amazon's Terms and Conditions. 
It is true that Amazon sells licences "only". If you buy a book, digital or in printed format alike, you will ALWAYS get a reading-licence only, regardless from which book-retailer you have it.
You can compare this to software licences. 

Therefore it is not allowed to lend books unless you are a lending library working together with an exploitation company.
Having to confess, I lent some fiction books myself, I won't do that anymore, because I got them back in bad shape, years later or never. So I sell the printed version or give it away. But these are old stocks. Regarding fiction books I prefer the digital format.

Es ist richtig, dass Amazon "nur" Lese-Lizenzen verkauft. Allerdings sollte hier richtig gestellt werden, dass man IMMER "nur" Lese-Lizenzen erwirbt, egal bei welchem Buchhändler oder ob das Buch digital oder in Papierform vorliegt.
Dies kann man vergleichen mit einer Lizenz, die man erwirbt, wenn man sich Software kauft. Da bekommt man auch immer "nur" eine Lizenz. Entsprechend wie eine Software-Lizenz ist das auch zu handhaben.
Das bedeutet, man hat das alleinige Leserecht und darf das Buch nicht vervielfältigen, wie man es als Inhaber entsprechender Rechte (wie ein Verlag oder Autor) befugt wäre. Eigentlich darf man es auch nicht verleihen, es sei denn man ist zufällig eine Leihbücherei, die mit einer Verwertungsgesellschaft zusammenarbeitet.
Wenn man ein Buch verkauft oder verschenkt, gibt man damit auch die entsprechende Lizenz weiter und ist nicht befugt, eine Kopie, in welcher Form auch immer, bei sich zu behalten.

Zugegebenermaßen habe ich selbst schon Bücher verliehen, doch damit vorwiegend schlechte Erfahrungen gemacht. Die Bücher wurden teilweise erst nach Jahren, in schlechtem Zustand oder gar nicht zurückgegeben.
Da verkaufe ich sie lieber gleich gebraucht, da der Zustand dann immer noch am besten ist, schließlich gehe ich sehr ordentlich mit Büchern um.
In der letzten Zeit verschenke ich sie vorwiegend an eine liebe Freundin. Dabei handelt es sich um Altbestände.
Romane erwerbe ich als Vielleserin inzwischen fast nur noch als E-Books und ich vermisse die Papierbücher auch nicht. Bei Büchern zur Recherche bevorzuge ich immer noch die Papierform, weil es sehr viele noch nicht als E-Books gibt und meist keine verlinkten Inhaltsverzeichnisse vorhanden sind.

Freitag, 20. September 2013

HISTORICAL Romance vs. historical ROMANCE?


Für mich gehört beides groß geschrieben. Gerade im Subgenre Highlander-Romance liest man so einige Dinge in Romanen, die eher dem Genre "Fantasy" (nichts gegen das Genre, ich liebe es!) entsprungen wirken als der Historie.
Von denen, die ich bisher gelesen habe - und das waren einige - waren die von Monica McCarty mit Abstand am besten recherchierten, übrigens noch deutlich vor Diana Gabaldon. Letztere war nur einfallsreicher im Erfinden "historischer" Details als die anderen.
Allgemein ist historisch korrekter Detailreichtum nicht üblich, was ich schade finde.

Mein nächster Roman dürfte für alteingesessene Highlander-Liebesroman-Leser etwas verwirrend sein, da der historische Teil hier groß geschrieben wird. Ich hoffe, das ist gelungen, ohne die Story selbst zu beeinträchtigen. Aber bei historischen Romanen geht das ja auch.

Nach einer Umfrage auf Facebook habe ich überraschenderweise festgestellt, dass viele Leser den ursprünglichen gälischen Namen trotz der gewöhnungsbedürftigen Schreibweisen sehr aufgeschlossen gegenüberstehen.
Eine Dame bekundete sogar, diese Namen zu lieben. Da geht einem das Herz auf, denn auch ich liebe diese Namen inzwischen.
Die andere Leserin meinte, es wäre besser, bei einer authentischen Person wie Eóghainn Camshron den ursprünglich schottisch-gälischen Namen zu verwenden.

Daher werde ich das auch so handhaben und finde die Entwicklung, die der Roman bis jetzt nimmt, sehr spannend. Die schottisch-gälischen Namen passen zur Story und runden sie meiner Ansicht nach ab. Einen Verlag suche ich erst gar nicht für dieses Werk, dafür sehe ich keinen Grund.
Auch der Plot hat einige Überraschungen zu bieten. Zumindest hoffe ich das. Der Plot steht so weit, einige Szenen sind noch zu ändern, dann erfolgen mehrere Überarbeitungen, bevor ich meine Testleser zu Rate ziehe.
Eine interessante Diskussion über HISTORICAL romance vs. historical ROMANCE finden Sie unter beigefügtem Link. Beides muss sich nicht ausschließen. :-)

Donnerstag, 19. September 2013

Rezensionen - warum sie so extrem wichtig sind

Auf der Booklover Conference wurden die Erotik- und Romance- Autorin Inka Loreen Minden und die Buchhändlerin Julia Weisenberger zum Thema Selbstveröffentlichung interviewt.

Wie komplex und arbeitsreich dieses Thema ist, erklärt Inka Loreen Minden sehr anschaulich. Keinen Aspekt lässt sie unangesprochen, auch das Thema Trolle. 

Ja, es gibt sie. Dahinter verbergen sich meistens Leute mit schriftstellerischen Ambitionen, die einem aus Missgunst Schaden zufügen wollen. Mit nur geringem Aufwand schaffen sie es, ein Werk, in das man Unmengen von Zeit und Arbeit gesteckt hat, innerhalb weniger Minuten zu zerstören. 
Meist kaufen das kaum noch Leute, wenn so ein Verriss dasteht, besonders wenn es sich um das Werk einer weniger bekannten Autorin handelt. 
Ihre Karriere ist dann gefährdet. Wenn sie durch das Schreiben nichts mehr verdient, wird sie es irgendwann nur noch als Hobby machen können, also nur noch selten oder gar nicht mehr veröffentlichen. Das ist ja auch das Ziel der Trolle, die damit Konkurrenz ausschalten wollen.


Daher ist es unbedingt notwendig, dass auch Sie als Leser Rezensionen schreiben. Gestern erst habe ich einen Leser gefragt, wie viele Rezensionen er eigentlich schreiben würde. Er sagte ungefähr eine in fünf Jahren! 
Bitte lassen Sie nicht die Trolle gewinnen. Wenn Ihnen Bücher gefallen, schreiben Sie bitte unbedingt Rezensionen. Oft sind sie die Grundlage dafür, dass Autoren weitere Bücher schreiben kann. Vielen Dank!

Hier finden Sie das Interview: http://www.youtube.com/watch?v=Y1ajsxmwuF4


Dienstag, 11. Juni 2013

The Next Big Thing Blog Hop

Wer den Anstoß gab, wissen wir nicht. Aber die Aktion unter dem Titel »The Next Big Thing Blog Hop« (TNBTBH) läuft. Dabei geht es um ein Hüpfen von Blog zu Blog bzw. Website zu Website. Mitmachen dürfen Autorinnen und Autoren, deren Blog/Website von einer Kollegin oder einem Kollegen nominiert und verlinkt wird. Wer sich bei »The Next Big Thing Blog Hop« beteiligt, beantwortet 10 vorgegebene Fragen über das nächste Buch (»The Next Big Thing«) und gibt dann den Stab an bis zu fünf andere Autorinnen bzw. Autoren weiter. Ziel ist eine internationale Verkettung von Autorinnen und Autoren im World Wide Web.

Nominiert wurde ich von Bianca Balcaen, der Autorin der fulminanten Dreamtime-Saga.

Über die Dreamtime Saga (Young Adults über indianische Puma-Gestaltwandler):

Mystische Visionen einer indianischen Legende erwachen. Auf der Suche nach ihrem Spiegel der Seele entdecken Amy und Michael ihre außergewöhnliche Liebe, die niemals vollzogen werden darf …
Amy, eine junge Halbindianerin, sucht ihre Wurzeln. Für ihr Medizinstudium verlässt sie ihren Vater und geht nach Arizona in ein Indianerreservat, den Geburtsort ihrer verstorbenen Mutter. Diese hat ihr auch die Gabe des Visionenlesens vererbt. Immer wieder sieht Amy eisblaue, strahlende Augen, die sie warnen. Ohne es zu wollen, taucht sie in die mystischen vier Gezeiten der Gestaltwandler ein. Diese sind die Hüter der Lilien, der guten Seelen. Sie besitzen die Fähigkeit, sich in ihr Krafttier, den schneeweißen Puma zurückzuverwandeln. Zu ihnen gehört auch der Arzt und Geisterkrieger Michael Cheveyo. Er jagt die Kildaner, denn die Werwölfe wollen die Herrschaft über die Erde erlangen. Als er Amy begegnet, verliert er sich an sie. Ihre Seelen verflechten sich zu einer einzigartigen Liebe. Die jedoch nicht sein darf, denn sie ist eine Auserwählte. Und so wird sie Teil einer Legende, die so alt ist wie die Erde selbst.
Bereits erhältlich in der Dreamtime-Saga:




Sind die Cover nicht wunderschön, außergewöhnlich und mit Liebe zum Detail? Ich kann die Romane sehr empfehlen. Man merkt den Büchern an, dass die Autorin die Romane mit Herzblut geschrieben und auch vor intensiven Recherchen nicht zurückgeschreckt hat.

Hier ist der Blog dieser wunderbaren Autorin: http://biancabalcaen.me

Ich bedanke mich recht herzlich bei Bianca für diese Ehre, von ihr ernannt worden zu sein, und mache mich gleich an die Beantwortung der zehn Fragen:

Wie lautet der Arbeitstitel Ihres neuen Buchs?
Sehr einfallslos einfach "Highlander".

Woher kam die Idee für das Buch?

Beim Lesen eines Buchs über schottische Clans bin ich auf den langjährigen,blutigen Konflikt zwischen den Camerons und den MacIntoshs gestoßen, bei dem es um ein Stück Land geht. An diesem Konflikt haben sich auch schon schottische Monarchen die Zähne ausgebissen.

In welches Genre fällt Ihr Buch?

Historischer Liebesroman.

Wie lautet die Zusammenfassung Ihres Buches in einem Satz?

Marjorie Macintosh nimmt auf Bitten ihrer Cousine, die wohl kalte Füße bekommen hat, deren Platz ein, handfastet auf Befehl des Lord of the Isles Alexander Lochalsh den heiratsunwilligen, verwitweten Cameron-Chief Ewen für ein Jahr und einen Tag, um eine uralte Fehde zwischen den Clans beizulegen, doch gerade das Verwechslungsspiel und einige Intrigen könnten alles in Gefahr bringen und blutige Kämpfe und viele Tote zur Folge haben.

Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere bei einer Verfilmung spielen?

Mit einer Verfilmung ist zwar nicht zu rechnen und als Autor hat man da kein Mitspracherecht. Nicht mal Anne Rice hat es durchgebracht, den von ihr als Lestat vorgesehenen Julian Sands zu dieser Rolle zu verhelfen. Marjorie stelle ich mir ein bisschen vor wie die (junge) Andy MacDowell, die auch jetzt in ihren Fünfzigern noch wunderschön aussieht. Was Ewen betrifft: Ich habe keine Ahnung, welcher Schauspieler hier geeignet wäre.


Werden Sie Ihr Buch selbst verlegen, selbst einen Verlag dafür suchen oder lassen Sie sich von einer Agentur vertreten?

Ich werde es natürlich selbst verlegen, da ich hierbei die größte schriftstellerische Freiheit habe. Ich sehe keinen Grund für eine langjährige Verlagssuche. Außerdem: Wie viele von Verlagen herausgebrachte Bücher aus dem Genre Highlander Romance, die Sie in Buchläden oder auf Weltbild sehen, stammen von deutschsprachigen Autorinnen? Die werden im Buchmarkt gerade in diesem Genre stiefmütterlich behandelt, gerade von den Großverlagen. Übersetzungen scheinen immer noch günstiger zu sein und weniger Arbeit zu verursachen, als sich ernsthaft mit neuen AutorInnen zu befassen. Vermutlich spart man da viel Personal, das auch im Verlagswesen in den letzten Jahren abgebaut bzw. outgesourct wurde.

Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?

Das kann ich gar nicht genau benennen, da ich an mehreren Projekten parallel arbeite und auch zwischendurch noch vor der Fertigstellung eines Manuskripts überarbeite. Außerdem ist der Roman noch nicht ganz fertig. Parallel arbeite ich an "Highlander Forever", einem Highlander-Zeitreise-Liebesroman.

Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem vergleichen?

Keine, da das ein zweischneidiges Schwert ist. Denn ist das andere Buch zu unterschiedlich von meinem, wird gemeckert, dass es gar nicht ähnlich ist. Ist es ähnlich, gilt man als Nachmacher. Vergleicht man sich mit einer amerikanischen Autorin, wird einem Hybris vorgeworfen. Daher möchte ich auf so eine Frage gar nicht antworten, wenn es nicht sein muss.

Was sonst könnte das Interesse des Lesers an Ihrem Buch wecken?

Die intensive historische Recherche, die jene im Genre übliche übersteigt, und die Vermeidung der üblichen Klischees (Hier zu finden: http://feliciaday.com/blog/highland-hunk-fantasy).


Möchten Sie andere Autorinnen oder Autoren für »The Next Big Thing Blog Hop« nominieren?

Ja, Michael Milde, einen sehr vielseitigen Autoren, der bereits viele Romane in mehreren Genres geschrieben hat, wie z.B. "Das Postscriptum Gottes", "Der immerwährende Augenblick", "Smaragd Saturn", "Im Jahr des Saturn" und viele andere.
Auch hat er Literaturwettbewerbe gewonnen ("Mord an Bord"). Besonders herausragend sind seine Originalität, die sich sowohl im Ideenreichtum, deren Umsetzung und dem Schreibstil zeigt. Doch lest selbst. Ich bin davon überzeugt, dass Liebhaber dieser Genres hier voll auf ihre Kosten kommen. :-)
Sein interessanter Blog ist hier zu finden: http://www.dahingedacht.de/

Weiter möchte ich die vielseitige Sinje Blumenstein nominieren, die Autorin des Vampirliebesromans "Blutsuche", Literatur-Übersetzerin und Herausgeberin der Anthologie "Der Laubkönig erzählt."
Hier finden Sie den Blog der geschichtenwütigen Kreativen: http://sinje-blumenstein.blogspot.de/

Als Dritten im Bunde benenne ich Adrian Pein, der sich in seinem Genre des FemDom/BDSM mit seinen außergewöhnlichen Storys abseits des Mainstream bereits eine treue Lesergemeinde erschrieben hat. Besonders beliebt ist seine strenge Herrin Silke, aber auch Yuki, die "Herrin der Qualen", die die Leser in phantastische Gefilde und eine geheimnisvolle Burg in der Wüste entführt.
Mehr über ihn und seine Werke finden Sie auf seinem Blog: http://www.adrian-pein.net/index.html

Weitere interessante Autoren folgen. :)

Dienstag, 5. März 2013

"Im Bann der Wasserfee" in 2. Auflage

"Im Bann der Wasserfee" ist kürzlich in zweiter Auflage erschienen. Auch hier gibt es einige Verbesserungen, die ich Jörg Querner verdanke: http://www.anti-fehlerteufel.de/

Erhätlich ist das E-Book bei Amazon, Beam eBooks, Smashwords.com, XinXii.com, Page Place, Weltbild, Sony, Barnes & Noble, Diesel, iTunes und dem Kobo Shop.


KURZBESCHREIBUNG



Geliebter Feind.
Ragnar, der Rache an den beiden Mördern seines Vaters sucht, findet die Liebe ausgerechnet in den Armen von deren Tochter. Wird er den jahrelang gehegten Hass überwinden können?
Doch seine Liebe ist in größter Gefahr, denn die Wasserfeen vom Meeresgrund, von denen Dahut unwissentlich selbst eine ist, wollen sie aus Machtgier töten.
Eine betörende Liebesgeschichte, gewoben um die dramatische Sage über den Untergang der Stadt Ys, gelegen an der heutigen bretonischen Küste.






LESEPROBE

»Wenn du schreist, stirbst du!«, zischte er in ihr Ohr.
Langsam nahm er seine Rechte von ihrem Mund. In der Linken hatte er noch immer den Dolch, den er jetzt an ihren Hals hielt. Er war ein Narr, dass er zögerte, sie zu beseitigen.
»Du wirst mich töten, nicht wahr? Sonst wärst du nicht hier mit einem Dolch in deiner Hand. Darf ich wenigstens den Grund meines Dahinscheidens erfahren?« Ihre Stimme war leise und rau, die reinste Versuchung. Nur am Beben der Lippen und dem Ausdruck in ihren Augen erkannte er ihre Angst.
»Du erkennst mich nicht?« Die angespannte Situation ließ ihn in die vertrauliche Anrede verfallen. Er atmete den blumigen Duft ihres Haares ein. Ihr Leib war warm und weich unter ihm. Sein Penis schmerzte, so hart war er. Gewiss entging ihr das nicht. Verdammt!
Malgven atmete schwer unter ihm. »Du bist der Fremde, der sich als Rhain Bedwyn ausgibt. Aber so heißt du nicht, nehme ich an. Habe ich mir doch gedacht, dass mit dir etwas nicht stimmt. Vermutlich bist du auch nicht mit Cunedda verwandt. Kommst du überhaupt aus Gwynedd?«
Erkannte sie ihn wirklich nicht? Sie musste doch zumindest ahnen, wer er war. Gewiss war dies eines ihrer heimtückischen Spiele, auf das er sich nicht einlassen sollte. Besser wäre es, sie sogleich zu töten, doch irgendetwas ließ ihn zögern.
»Treibe keines deiner falschen Spiele mit mir!«
Sie starrte ihn mit aufgerissenen Augen an. »Was redest du da?«
Er grinste hämisch. »Ich bin übrigens Ragnar.«
Sie blickte auf die Stelle, wo sich seine Brust gegen ihre nackten Rundungen presste. Weiter unten machte sich seine Erektion bemerkbar.
»Nett, dich kennenzulernen, Ragnar.«
»Kennenzulernen? Ich würde sagen, wir lassen diese Spielchen.«
»Welche Spielchen? Soll das Mord oder eine Schändung werden oder beides? Zuerst schänden und dann ermorden oder zuerst ermorden und dann …«
So dreist konnte auch nur sie im Angesicht des Todes sein.
»Malgven, ich warne dich. Lass das.« Warum schnitt er der Hure nicht sofort den Hals durch?
»Ich habe den Eindruck, dass hier eine Verwechslung vorliegt. Du bist also ein verflossener Liebhaber meiner Mutter?«
Ragnar starrte sie an. War das Weib von Sinnen? »Deiner Mutter?«
Sie nickte, was ihr Gesicht ihm noch näher brachte. »Du hast mich mit ihrem Namen angeredet. Ich heiße Dahut. Dafür, dass du sie gekannt haben willst, siehst du aber noch ungewöhnlich jung aus. Wenn du mal kein Betrüger bist.«
Wenn sie wüsste. So langsam regten sich Zweifel in ihm. So gut konnte sich niemand verstellen. Er hielt den Dolch nicht mehr so dicht an ihren Hals. War sie wirklich nicht Malgven oder handelte es sich um einen Trick?
Etwas veränderte sich in ihrem Blick. »Wie war sie?«
»Bist du wirklich Malgvens Tochter?«
»Ihr Sohn werde ich wohl kaum sein.«
Er spürte ihre Brüste unter sich. »Nicht anzunehmen ... 

Dienstag, 29. Januar 2013

Im Kobo-Shop: "Der Kuss des Greifen"

Jetzt auch erhältlich im Kobo-Shop:

Der Kuss des Greifen (Kobo)

 Ohne DRM, um Ihre Freiheit, das eBook auf Ihren sämtlichen Readern lesen zu können, nicht einzuschränken. Doch bitte beachten Sie das Urheberrecht und verschenken, verleihen und verkaufen Sie keine eBooks, womit Sie den Autoren sehr viel Schaden zufügen können. So viel, dass viele aus finanziellen Gründen gezwungen wären, mit dem Schreiben oder besser gesagt dem Veröffentlichen aufzuhören, das mit viel Aufwand und Kosten verbunden ist. Und das wollen Sie sicher auch nicht, oder?

Donnerstag, 17. Januar 2013

Mel's Bücherblog hat "Der Kuss des Greifen" rezensiert

Mel's Bücherblog hat eine sehr ausführliche Rezension zu "Der Kuss des Greifen" geschrieben.

Schön, dass sie aufgeschlossen ist für die in Romanen kaum verwendete Zeit der griechischen Antike um Zeit 277 v. Chr.

Danke für die Rezension und die vielen Gedankenanstöße!

Hier geht es zur Rezension:

http://mels-buecherblog.blogspot.de/2013/01/der-kuss-des-greifen-gotterdammerung.html#more

Sonntag, 13. Januar 2013

Bücherwürmchens Welt hat "Der Kuss des Greifen" rezensiert.

Bücherwürmchens Welt hat "Der Kuss des Greifen" rezensiert. Ich bin beeindruckt.

Ein kurzes Zitat: "Trotz der kleineren Kritikpunkte hat mich diese Geschichte dennoch definitiv gefesselt und mir schöne Lesestunden mit einem romantischen Abenteuer geboten, bei dem man noch zusätzlich einiges über die damalige Zeit und die damit verbundenen Gegebenheiten erfährt."

Hier findet ihr die komplette, ausführliche Rezension.

http://buecherwuermchenswelt.blogspot.de/2013/01/der-kuss-des-greifen-gotterdammerung.html

Dienstag, 1. Januar 2013

Ein schönes neues Jahr!

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes neues Jahr, Glück, Gesundheit und Erfolg!

Unter diesem Pseudonym schreibe ich derzeit nicht so viel. Es existiert zwar ein zweihundertseitiges Romanmanuskript, doch werde ich mich in der nächsten Zeit vermehrt der Erotik widmen. Weitere Liebesromane sind vorgesehen. Auch das ist einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr, auch wenn die Erotik erstmal vorgeht. Irgendwann habe ich zuviel "Justine" erwischt und dann geht es wieder Sharon an den Kragen.

Ich wünsche euch eine gute Zeit!


red firework lights (christmasstockimages.com) / CC BY 3.0